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Geschichte der anorganischen Naturwissenschaften im neunzehnten Jahrhundert / von Siegmund Günther
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Geschichte der Chemie.

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Techuologeu A. P. Volley (18121870) herausgegebenen Werke(Handbuch der technisch-chemischen Untersuchungsmethoden", Leipzig 1866; 5. Auflage, besorgt von Stahlschmidt, ebenda 1879;Chemische Technologie des Wassers", ebenda 1862) gefunden. Diemedizinische Chemie kennt als Grundbuch nach wie vor Hoppe-SeylersHandbuch der physiologisch- und pathologisch-chemischenAnalyse" (5. Auflage, Berlin 1883). Die chemische Mittelschul-methodik muß ihren berufensten Vertreter in R. Arendtanerkennen.

Erfreulich ist, daß von je in der Chemie ein lebhafter histo-rischer Sinn gewaltet hat, mehr vielleicht als in anderen Natur-wissenschaften. Außerordentlich wertvoll sind die PublikationenKopps, und zwar nicht allein die großeGeschichte der Chemie"(Braunschweig 18431847), sondern auch die eine ganz vereinzelteVertrautheit mit den Geheimlehren der Alchymie bekundendenBeiträge zur Geschichte der Chemie" (ebenda 1867) und dieEnt-wicklung der Chemie in der neueren Zeit" (München 18711874).Nächst Kopp ist Wurtz als geachteter Geschichtschreiber der Chemiein der Arena erschienen, obwohl man seinerNistoirs äs8 äootrinkZckimiciuW" (Paris 1868; auch deutsch und englisch ) nicht mit Un-recht den Vorhalt gemacht hat, den für die Zeit um 1300 fraglosgiltigen Leitsatz,Die Chemie ist eine französische Wissenschaft",etwas zu sehr auch auf die Folgezeit ausgedehnt zu haben. Sehrverdienstlich ist Blomstrands schwedisch geschriebene Charakteristikder modern-chemischen Theorien (Lnnd 1864). Die neueste Zeithat uns Deutschen zwei ganz vorzügliche Werke gebracht:Vor-träge über die Entwicklungsgeschichte der Chemie in den letztenhundert Jahren" (Brauuschweig 1887) von Ladenburg undGe-schichte der Chemie von den ältesten Zeiten bis zur Gegenwart"(Leipzig 1895) von E. S. Eh. v. Meyer (geb. 1847). Beidemußte diese unsere Darstellung vielfach ausnützen. Für die guteAufnahme, deren sich solche monographische Arbeiten in Deutsch-land gewärtig halten dürfen, sprechen auch E. Schultzes Studieüber die letzten deutschen Alchymisten (Leipzig 1897) und die vonG. W. A. Kahlbaum (geb. 1853) und Aug. Hofmann begonnene

Sammlung historischer Abhandlungen, die sich mit einer Untersuchung

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