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Mineralogische Werke. 7 73
et äes roLlis8", Paris 1882) abgehandelt haben. In der Her-stellung von Diamanten im Laboratorium ist Mvissan (1895)besonders glücklich gewesen.
Schon frühzeitig bildete sich die Notwendigkeit heraus, dieBestimmung der Mineralien durch besondere Beschreibungenund Tabellen zu erleichtern, sei es, daß dadurch der Anfänger indiese Technik eingeführt, sei es, daß dem im Felde thätigen Forscherein die Arbeit erleichternder Handweiser zur Verfügung gestelltwerdeu sollte. Semer älteren „Charakteristik der Mineralien"(Nürnberg 1830—1831) ließ v. Kobell bald ein äußerst bequemesund für solche Arbeiten typisch gewordenes Werkchen („Tafeln zurBestimmung der Mineralien mittelst chemischer Versuche") folgen,dessen erste Auflage iu München 1833, dessen sechste Auflage 1858erschien, und von dem 1894 K. Oebbeke (geb. 18S3) eine dreizehnteAuslage besorgen konnte. Weitere viel gebrauchte Hilfsmittel dieser Artsind K. Haushosers (1839—1895) „Hilfstabellen zur Bestimmungder Gesteinsarten" (München 1867) und K. W. Fuchs' (1837bis 1886) „Anleitung zur Bestimmung der Mineralien" (Gießen1875). Die Lötrohrprobe diskutieren ebenfalls Fuchs (1367),G. H. B. Kerl (geb. 1824) (1877) und Hirschwald (1891).Unter den zahlreichen Lehr- und Handbüchern des Faches nimmtdasjenige, welches A. L. O. Legrand Des Cloizeaux (geb.1817) unter dem Namen „Nanusl äs minZralo^iö" (Paris 1862bis 1874) herausgegeben hat, einen sehr hohen Rang ein, ist aberleider nicht abgeschlossen worden. Von deutschen Werken sind, ab-gesehen von dem seine Lebenskrast immer aufs neue bethätigendenNaumaun, diejenigen von Quenstedt (3. Auflage, Tübingen 1377) und Tschermak (4. Auflage, Wien 1894) von großemEinflüsse gewesen, nnd der Systematik diente ganz besondersGroths „Tabellarische Übersicht der Mineralien nach ihrenkrystallographisch-chemischen Beziehungen" (4. Auflage, Braunschweig 1898). Die Mineralchemie hat durch Rammelsberg 1860(2. Auflage, Berlin 1875) ein Handbuch von erschöpfender Reich-haltigkeit erhalten.
Alle diese Schriften greifen, wie es sich nicht vermeiden läßt,gelegentlich auch schon in die Petrographie über, wie denn überhaupt