Anmerkungen.
1 Michels. Archiv für Sozialwissenschaft. Bd. XXV, Heft 1. S. 151 ff.
2 Goethes Wanderjahre, pädagogische Provinz.
8 Lehmann. Stein. Bd. II. Leipzig 1903. S. 32, 33, 59, 64, 335, 486.Kurt Moritz-Eichborn. Soll und Haben von Eichborn in 175 Jahren.Breslau 1903. Vergl. insbesondere den Brief von J. W. Moritz-EichbornAnfang 1808 an einen Geschäftsfreund: „Zu einem so wichtigen Geschäft(die Anleihe von 18 Millionen Francs) gehört ein Gemeingeist, ich möchtesagen, ein Nationalsinn aller Stände. Das uns betroffene Unglück hätteallerdings dazu beitragen müssen, uns klüger und vertrauter miteinanderzu machen, wenn es nicht schnurgerade das Gegenteil bewirkt hätte. Sindje die Stände gegeneinander gespannt, voneinander abgesondert gewesen, soist es wohl seit einem kurzen Zeitraum in einem sehr hohen Grade der Fall,statt dass alle diese traurigen Ereignisse nur dazu beitragen sollten, einenmit dem anderen fester zu verbinden. Ich will nicht von den persönlichenLächerlichkeiten sprechen, wenn ein gewisser höherer Stand für mirakulöseErscheinung hält, einen Kaufmann oder eine sogenannte Kaufmannsfrau invornehmen Zirkeln neben sich versetzt zu sehen, ich will noch wenigerden erniedrigenden Ton und die Verworfenheit, mit der man den Kaufmannbelegt, erwähnen, sondern ich will nur bei Attentaten stehen bleiben, dieman von seiten eines Schuldensystems so oft und so planmässig auf dieKassen, mithin auf das private Eigentum des Kaufmanns anlegte: „mitBajonetten muss man sie sprengen, die Kassen der reichen Kaufleute“;dieses und die memorable Benehmungsweise bei denen auf die ganze Provinzausgeschriebenen Lieferungen hat einen unauslöschlichen Hass erzeugt, undes wird und kann der Kaufmannschaft eine solche Behandlungsart nievergesslich werden. Dieses offenherzige Gemälde wird Euer Wohlgeboreneinen tiefen Blick in die Gesinnung der Kaufmannschaft tun lassen und esschmerzt mich, in unseren so sehr vorgeschrittenen Zeiten und nach denenuns alle gewiss sehr drückenden Ereignissen noch so wenig Harmonie, nocheine so grosse Kluft zwischen Menschen und Menschen bemerken zu müssen.“
* Worte Hegels. Vergl. Dilthey. Hegels Jugendgeschichte S. 144.
6 Treitschke. Deutsche Geschichte Bd. V, 4. Aufl., S. 353.
6 Vergl. folgende Stelle aus Stein, um sich des Einflusses diesesBuches auf Marx bewusst zu werden: L. Stein. Der Sozialismus und
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