II.
Geehrte Herren!
Das war nun das Räuschlein der ersten Tage ge-wesen, welches ich Ihnen zuletzt beschrieben habe. DasKatzenjämmerlein der daranffvtgenden konnte naturgemäßnicht ausbleiben. Die Gelegenheit dazn lieferte die Frage:ab und welche Adresse das Parlament an den König er-gehen lassen sollte als Antwort ans die Tronrede? Einesvlche Antwort, und zwar eine recht lebhafte, mußte nament-lich denen höchst notwendig erscheinen, welche in dem Zoll-Parlament etwas mehr erblickten als eine Anstalt zu Heraus-nnd Herabsetzung einiger Steuern und Zölle. Zu diesengehöre ich bekanntlich anch. Denn obwohl ich kanm demPvrwurs ausgesetzt zu sein glaube, daß ich die Dinge inallzu rosigem Lichte sehe, so wird mir doch niemand jemalsaus dem Kopf bringen, daß irgend ein vernünftiger Er-kläruugsgruud für diese so breit und hoch augelegte Volks-vertretung zu finden wäre, wenn ihr nicht der Gedanke zuGrunde läge, daß sie immer mehr über deu Zoll hinausuud ins Politische hinein wachsen sollte. Nur die könnendas leugnen, welche überhaupt nicht sehen wollen, daß dasdeutsche Schicksal wieder in eine vorwärtsschreitende Ve-