ist für die Aufgaben der Gegenwart nicht mehr zureichendund verliert darum täglich an Anhang. Jede Zeitrichtunghat ihr Ideal in sich, und an idealem, verehrungswürdigemGehalt hat es der Aera der Revolutioneu wahrlich uicht ge-fehlt. Aber wenn, nachdem die Zeit für eine Richtung vor-über, ihr Ideal noch festgehalten wird, verfällt es derRomantik, und seine Anhänger verfallen der edelkomischenRolle des Ritters von La Mancha. Wer heute noch glaubt,die staatlichen Probleme der Gegenwart und Zukunft seienmit dem Straszenkampf zu lösen, ist ein verspäteter Nach-zügler des revolutionären Rittertums. So vertreten auchvon dieser Seite unsere Gegner eine Periode, die sich über-lebt hat. Über diesen interessanten Punkt ein andermalmehr. Nur das lassen Sie uns für diesmal festhalten: wieschwer auch unser Stand zwischen rechts und links, zwischenunsicheren Verbündeten und untrütablen Gegnern sein mag:wir kämpfen den Kampf des Neuen gegen das Alte, desLebens gegen den Tod. Und darum unverzagt!
Ihr ergebener
L. Vamberger.