zu empfangen, welche wir aus den Kriegsgeldern zu solchenZwecken bestimmen. Der übertrieben angefeuerte Unter-nehmungsgeist der städtischen Mittelpunkte zieht die Arbeiterherbei, wirkt hier verteuernd auf die Wohnungen, auf demLande erschwerend auf den Ackerbau. Dieselben Hände,müssen wir annehmen, waren bisher in einer Weise be-schäftigt, die unserem soliden Haushalt besser entsprach.Und so in der That könnte ein Teil des empfangenen Geldessich leicht in Kohlen verwandeln, wie es in Spukgeschichte»erzählt wird. Die praktische Lehre, die wir zum Schlußaus allen diesen Betrachtungen zn ziehen haben, geht da-hin: auf je längere Zeit die weiteren Einnahmen, auf jeweiteren Raum die uns ferner zugehenden Anweisungenaufs Ausland verteilt werden können, desto besser. Anderer-seits dürfen auch die bereits künstlich vermehrten Vorschüsseim Inland nicht so rasch vermindert werden. Jeder zuheftige Ruck selbst auf die uusolideu Geschäftskreise wirktschädigend auf die solidesten zurück. Was an Barmitteln,sei es in Papier, sei es in Metall, im Umlauf ist, darfnicht plötzlich eingesperrt, es muß langsam auf das Maßzurückgeführt werden, welches gesunden Verhältnissen ent-spricht. Mit Zinsermäßigungen dürfen die öffentlichenBanken nur sehr zögernd einer an sie herautretendeu Be-wegung folgen; mit neuen Veranlagungen und Schuld-abtragungen dürfen die Regierungen uur in vorsichtigstemTempo fortschreiten. Was ihnen an Tanschmitteln aus demReservoir des täglichen Verkehrs zugeht, sollen sie demselbenvorerst möglichst rasch zurückgeben nnd es stetig und all-mälig zu Rückzahlungen und dauernden Verwendungen hin-überführen. Eine letzte Konvention mit Frankreich , um dieletzte Milliarde ganz oder teilweise auch über die Räumungs-frist hinans gegen solide finanzielle Bürgschaft zu stunden,wäre für beide Staaten, wäre für den Haushalt von ganz
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