sichtlich verpflichtet wurden sind. Aber in den Sphärendes Lebens, wo die Männer der Wissenschaft nnd derLitteratur, die gereiften Kenner der Staatsverwaltung unddes großen geschäftlichen und gewerblichen Berufs sich be-wegen, hat sich allmählich, zwar nicht ohne Widerspruch,aber mit entschiedenem Übergewicht, ein ablehnendes Urteilherausgebildet, wenn schon dasselbe auf der bloßen Ober-fläche der öffentlichen Meinnng sich noch nicht auf denersten Blick bemerkbar macht. Und wenn das der Weg ist,auf welchem allmählich die Ideen eines Volkes sich um-gestalten, uud uicht gar langsam in der heutigen Zeit dernahen Berührung der Menschen nnd raschen Gangart derEreignisse, so begreift sich, warum die noch schwache Oppositioneiniger ehemaliger Anhänger dem Kanzler Äußeruugeu tiefenUnmutes entlockt. Er fühlt es, daß der Widerspruch, aufden er bei seinen neuesten Projekten stößt, aus dem Bruchmit derjenigen Knltnrwelt entspringt, auf die er und dieans ihn gebaut hatte. Uud weil er sich sagen lassen muß,daß ihm diese Hindernisse nur bereitet werden, damit ernicht das eigene Werk seiner großen Zeit zerstöre, fühlt ersich versucht, den Spieß umzudrehen, den WidersprechendenAbtrünnigkeit von dem Geist jener Zeit vorzuwerfen. Hater sich doch dazu verstiegen, sie zu Partikularisten zustempeln, weil sie nicht Deutschlands maritimen Großhandeleiner Gegnerschaft zu opfern gemeint sind, welche nur diedürftigsten sachlichen Gründe für das bloß formale Be-dürfnis, das Zollgebiet abzurunden, vorbringt.
Das sind nun allerdings die mit einem beinah zwanzig-jährigen und immer persönlicher gewordenen Ministerregimentverbundenen Gefahren! Nicht von außeu ziehen sie sich