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1816, 1825, 1832, 1836, 1837, 1839, 1840, 1847, 1857.von neuesten Zeiten nicht zu reden. Wogegen Robert Peel 1847 in seiner berühmten Rede über die Currency - Billmeinte, seit 1806 hätten nur vier große Krisen statt-gefunden, 1825, 1832, 1837 und 1839. Der berühmteStatistiker Tooke wollte zwei davon nicht gelten lassen, erließ seit der Neige des vorigen Jahrhunderts nur vier imganzen zu: 1792 bis 1793, 1810 bis 1811, 1825 und 1847.
Wären die Dinge dieser Art überhaupt berechenbar, sowürde es uns jetzt viel mehr interessieren, nachzuforschen,wie lange eine solche Krise wohl in der Regel dauern möge.Gerade iu diesem Punkt unterscheiden sich die Gesamt-erscheinnngen dieser Art in der Neuzeit von allen früheren.
Wie es schon im Sinne des Wortes liegt, verstandman ehedem unter Krise eine kurze, vorübergehende Unter-brechung des normalen Geschäftsganges. Eine Krise voneinjähriger Dauer galt schon für ganz unerhört und auf-fallend lauge, so die vou 1836 auf 1837. Dagegen, wennwir unsere Erlebnisse aus den letzten 25 Jahren ins Augefasfen, müssen wir uns sagen, daß die rückgängige Be-wegung, weuu sie jetzt zu Ende gehen sollte, mit kurzenUnterbrechungen an dreizehn Jahre gedauert hätte. Aberdas weist eben darauf hin, daß von einer Krise im wahrenSinn des Wortes hier nicht gesprochen werden kann. DasAbnorme waren nicht die Zeiten von 1873 bis heute, son-dern die von 1871 bis 1873, welche als Maßstab dienenmußten, um gewaltsame Anstrengungen der Gesetzgeber zurAufrechthaltuug jenes abnorm hoheu Standes heraufzu-beschwören. Aber diese lange Dauer der relativ zurück-gegangenen Bewegung hat noch eine viel tiefere Bedeutung.Es handelt sich nämlich hier nicht, wie in früheren Krisen,um den Gegeuschlag einer vorausgegangenen Bewegung,sondern um die dauernde organische Einwirkung gewaltiger