gebrochene, doch leicht an vielen Zeichen zu erkennendeHerbigkeit der Auffassung, von welcher der minder Unvor-bereitete frei blieb.
„Wenn ein Teufel in mir steckt, so ist es ein tentoni»scher", hat der Fürst einmal selbst gesagt. Der Teufel istein Kosmopolit, der sich in jeder beliebigen Nationalitätzurechtfindet. Das Nationalkostüm, das er annimmt, istihm Nebensache, der Kern bleibt der Dämon, im gnteu wieim bösen Sinn. In dem, neuerer Zeit viel besprochenen,fünften Bande von Taine ist künstlerisch durchgeführt, daßder napoleonische Dämon wesentlich italienischen Geblüteswar uud zwar aus dem Blute des Italien vor vier- bisfünfhundert Jahren. So mag eine gewisse Beruhigungfür die Deutschen dariu liegeu, daß, wenn ein Teufel siebeherrschte, es wenigstens ein landsmännischer war; aberdaß sein Stammbaum iu die Zeit des Faustrechts zurück-führte, hätte er mit dem italienischen Tyrannen gemein.Gehört doch etwas Fanstrecht zu der Teufelei überhaupt.Das Kraftgeheimnis dieser Art politischer Genialität wur-zelt in der unbefangenen Verachtung aller menschlichen undgesetzlichen Rücksichten, in dem unbegrenzten Gefühl derBerechtigung des eigenen Willens, gestützt auf die eigeneIntelligenz. Alles, was der von unten hinauf schauendenMenschheit wie Ideal vorkommt, existiert für solches He-rvenbewnßtsein nur als Inhalt des eigenen Ich. Napoleon,der nach Egypten ging, um ein großes orientalisches Welt-reich zu gründen, und als Kaiser schrieb, daß es auf dasOpfer einer Million Menschen nicht ankommen dürfe,hinterließ der gläubigen Menge das zärtliche Wort von der?i-Ärio6, <zus ,j's,i ts.rit aimsiz. Ohne die ungeheure Über«Wucherung des subjektiven Elementes wären solche Schicksals-improvisatoren gar nicht möglich, und wo sie selbst inihrem Thatendrang eine Gesamtheit, ein Naterland vor