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5 (1897) Politische Schriften von 1879 bis 1892
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Augen zu scheu glauben, täuscht sie mir die Spiegelungihres eigenen Ich auf einem objektiven Hintergrund. Daherist es eiu anderes Ding, sie anzubeten, ein anderes, mitihnen zn rechten.

Man kann nicht sagen, daß das Bild, welches Napoleon in dem Moment seines Stnrzes in den Angen seiner Ge-treuen zurückgelassen hatte, durch seiu Verhalten währendder Verbauuuug verkleinert oder getrübt Morden sei. Viel-mehr veredelte es sich; man vergaß die Leiden und wobimmer mehr goldene Fäden in den Glorienschein, welcherseine wehmütigen Strahlen von dem fernen Eiland herüber-warf. Vielleicht hatte das Schicksal es gut mit ihm gemeint,indem es ihn so weit nnd hoffnungslos auf den unzugänglichenFelsen verbannte. IVautrs, der Andere, wie mau ihngeheimnisvoll nannte, um uicht der Polizei der Bvurbvueuzn verfallen, war schon durch die räumliche Trennung einsagenhaftes Wesen, das sich nicht kompromittieren konnte.Nichtsdestoweniger erkannte er, daß es für einen Abgottder Menge am besten sei, auf der Höhe der Macht ihrenAugen entrückt zu werdeu. Eiues Tages, nach einer langenSelbstbeschan (es war im ersten Jahr seines Exils) sagteer: Li ^'s tusss mort «ur 1s trorcs, cla-ns Iss nns.AS8 äsmg, torits-zzuissÄnos, ^js ssrais cksmourk un ^loizlsurs pourkisn clss Asus; g,ujorrrck'lini, Araos au maUrsrci' on ^ourrams ^UAsr ä rui." cls 3t. Hslöns, DkLsiirizi's

1815.)

Aber es ist vielleicht richtiger, den Maßstab der Ver-gleichung nicht an den Felsen von St. Helena anzulehnen.Napoleon war beinahe ein Jahr lang auf der Insel Elba ,vom 3. Mai 1814 bis zum 26. Februar 1315, ganz dichtan der Küste von Toskana und nicht fern von derjenigenFrankreichs . Das Verschiedenartige in der Figur der beideuHelden, ihren Thaten, ihrer Vor- und Nachgeschichte ist so