Niedere amerikanische Plateaus.
Fitz Roh 1837 westwärts beobachtet, bis dahin, wo man in derFerne die dasselbe begrenzende Schneekette der Cordilleren-Pikslängs der Westküste aufsteigen sieht. Es fällt gegen Osten inmehreren Stufenplateaus bis zur schmalen Küstenniederung ab.
In Nordamerika ist auch erst in neuerer Zeit die in un-geheurer Breitenausdehuung in Nord-Texas und Jndiana (vonOsten nach Westen gegen 250 geogr. Meilen) zu beide» Seitendes Arkansas -Flusses allmählich immer höher aufsteigende Plateau-fläche von Arkansas gemessen, die zwischeu St. Louis am Missi-sippi bis Santa-Fe am obern Rio-Bravo sich von 500 bis zu7000 Fuß erhebt. Sie steigt iu fast gleichförmiger, vorherrschendebener, oder fast für das Auge unmerklich welliger Oberfläche,unter dem Namen der Prairien bekannt, von Ost gegen Westzu verschiedenen Höhen auf. St. Louis im Missisippithale 420 F.;die östliche Arkansas -Plateau-Ebene 1500 bis 3000 F.; das west-liche hohe Arkansas -Plateau von 3000 bis 7000 F., wo Santa-Fe iu Nord-Neu-Mexico der Vereiusstaateu auf dem hohen Plateanam Ostfuße der Cordillerenkette 7047 F. liegt.
Dieses Tiefland in seiner mittleren Erhebung dehnt sich nochviel weiter nordwärts über den Missouri bis zu den nordischenCanadischen Seen aus. Die großeu Seen, der Huronen- undMichigan -See 578 Fuß, und der Obere See 627 Fuß liege» alsgrößte Vertiefungen auf dem dortigen weit ausgebreiteten Cauadi-schen Plateau, das wohl von einigen hundert Fuß bis gegen tau-send Fuß als klippiges Plateau aufsteigt, ohne eine eigentliche Ge-birgskette zu sein, nur eine Wasserscheide bildend, welche Fremont und Nicollet gemesseu haben.
Auch in Australien und Europa fehlt diese Form derniedern Platcaubilduug zweiter Klasse nicht. In Australien ist siejedoch fast nur auf das südöstlich vorspringende Triangellaud desFestlaudes beschränkt, wo es den bevötkcrtsten Theil, Neu-Süd-Wales, bildet, und unter dem Namen Kings-Tafelland bis zu