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Vergleichende Statistik der Eisen-Industrie aller Länder und Erörterung ihrer ökonomischen Lage im Zollverein / von Wilhelm Oechelhäuser
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Die Zahl der in Betrieb befindlichen hat zwischen 15 und 19gewechselt. Im Jahre 1849 waren 15 in Betrieb, darunter2 Coakshochöfen. Die 13 Holzkohlenhochöfen erzeugten 96,825 Ctr.,also einer nur 7450 Centner. An Coakseisen wurden 184217,000 und 1849 33,495 Centner erzeugt, was 25 Prozent derGesammterzeugung ausmacht. 1850 betrug die Produktion36,000 und 1851 40,000 Centner; 1852 sollen die 2 Hochöfenin Zwickau zugleich betrieben werden, während sie bisher imBetrieb abwechselten.

Die Erzeugung von Gußwaaren aus Roheisen istnicht unbedeutend, insbesondere für Maschinenfabrikation, die inSachsen ausgedehnt betrieben wird. 1846 waren 21 Cupol-und 25 Flammöfen vorhanden. Davon waren 1849 in unmit,telbarer Verbindung mit den Hüttenwerken 16 Kupolöfen inBetrieb, die 23,124 Centner Gußwaaren lieferten. Die Ge-samtproduktion im ganzen Königreich mag 45,000 Centner be-tragen haben.

Für Stabeisenerzeugung wurde 1836 erst 1 Puddling-ofen nebst 59 Frischfeuern betrieben; 1849 war letztere Zahl auf49 gesunken, erstere auf 6 gestiegen. Die Zahl der vorhande-nen Betriebsvorrichtungen ist indeß weit größer; Ende 1846eristirten neben 84 Frischfeuern 12 Puddlingöfen und 1851 istdie Zahl der letzteren auf 14 anzunehmen. Dieselben frischenbei Steinkohlen und zwar lediglich sächsisches Roheisen. Auf dergroßartig eingerichteten Königin-Mariahütte bei Zwickau werdengegenwärtig auch Eisenbahnschienen gewalzt.

Die Produktion an Stabeisen, Schienen :c., so wie anBlechen war:

Stabeiftn.

Blech.

1836 . .

. 45,310 Ctr.

5,721 Ctr

1837 . .

. 44,070 -

5,958 -

1838 . .

. 41,328 -

8,495 -

1839 . .

. 41,891 -

7,491 -

1840 . .

. 37,684 -

8,139 -

1841 . .

. 42,447 ,

8,771 -

1842 . .

. 46,042 -

8,231 -

1843 . .

. 45,939 -

7,432 -

1844 . .

. 42,087 -

7,290 -