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«. Die nicht zum Zollverein gehörenden deutschen
Staaten.
§. 30. Die hannöversche Eisenindustrie ist nicht von be-deutendem Umfange. Die Hütten liegen im südlichen Theile desKönigreichs, meistens im Harze, dann im Solling und bei Osna-brück . Mit Ausnahme von 2 Hochöfen gehören sämmtliche Hüt-tenwerke dem Staate. Braun- und Thoneisensteine bilden denHaupttheil der Beschickung der hannöverschen Hochösen, welcheausschließlich mit Holzkohlen Hütten.
Nach den mehrerwähnten Enqueten des Jahres 1848 be-trug die Eisengewinnung im Königreich (abgesehen von demAntheil an der Kommunionhütte Gittelde) in hannöv. Centnern5 100 Pfund-Gußwaaren Summa d. Hoch-Roheise». ^ Erzen. ofenproduktion.
1840 . . . 119,494 Ctr. 48,673 Ctr. 168,167 Ctr.1847 .. . 137,402 - 64,908 - 202,310 -
Die Erzeugung des Aerars betrug:
1834 .... 72,564 Ctr.1840 .... 146,667 -1847 .... 173,310 -
Faßt man indeß die Abgrenzung der Zollgebiete in's Auge,so muß von der Produktion des Königreichs Hannover der Theilin Abzug kommen, welcher in den dem Zollverein angeschlossenenGebietslheilen erzeugt wird und dort bereits (siehe §. 23. 1.) inAnrechnung gebracht worden ist. Hiernach bleibt für das Steuer«vereinsgcbiet nur eine Eisenproduktion von 129,000 Centnern imJahr 1840 und 159.000 im Jahr 1847.
Der Gießereibetrieb ist in Hannover nicht unbedeutend, ins-besondere seit sich dort die Maschinenfabrikation gehoben hat, de-ren Hauptsitz in Linden bei Hannover ist. Es sind etwa10 Kupolofen vorhanden, die meistens graues schottisches Roh-