sondern die Lage der Eisen- und Kohlendistrikte zu einander, dieMöglichkeit beide mit geringen Transportkosten zusammenzufüh-ren, demnächst auch die Qualität der Steinkohle und andere Um-stände mehr. Die Wahrscheinlichkeit ist indeß vorhanden, daßOesterreich allerdings auch in dieser Richtung entwicklungsfähigsei und dürften namentlich die SteinkohlenbassinS von Mähren und Böhmen sich ökonomisch am besten für Hervorrufung desCoakshüttenbetriebs eignen. Der österreichische Fiskus betreibtmehr als den vierten Theil der Eisenwerke des ganzen Kaiser-reichs. Statt der Privatthätigkeit eine solche Konkurrenz zu be-reiten, sollte die österreichische Regierung das Beispiel der Preußi-schen nachahmen und überall, wo die nöthigen Grundlagen vor-handen find, mit der Durchführung des Coakshüttenbetriebsvoranschreiten.
Die Eisengewinnung des österreichischen Kaiserstaats ist infolgender, der offiziellen Statistik") entnommenen Tabelle enthal-ten, wobei zu bemerken ist, daß der österreichische Centner beinaheim Verhältniß 11: 12 schwerer ist als der Preußische.
1.
2,
3,
Jahr.
Roh-u. Roh-
Gußwaaren aus
Summa der Hoch-
stahleisen.
Erzen.
ofenproduktion.
W, Ctr.
W. Ctr,
W. Ctr.
1830
1,435,215
158,209
1,593,424
1835
1,775.413
218,192
1,993,605
1840
2,052,201
338,213
2,390,414
1841
2,192,630
364,130
2,256,770
1842
2,314,567
335,065
2,649,632
1843
2,359,671
366,630
2,726,301
1844
2,524,917
392,962
2,917,879
1845
2,475,376
464,809
2,939,185
1847
3,134,535
498,704
3,633,239
1848
3,217,046
443,871
3,660,917 j