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Auf die einzelnen Landestheile vertheilte sich die Eisenge-winnung des Jahres 1847 folgendermaßen:
Gußwaarcn aus
28,576 W. Ctr.
— W.Ctr.
- o. d. Ens.
50,746
-
3,221 -
Steiermark......
844,072
!-
25,978 -
Kärnthen und Krain.
660,757
«
23,651 -
Tyrol.........
60,810
-
11,004 -
356,333
-
179.466 -
293,968
-
148,680 -
64,904
S
22,964 -
114,910
-
18,960 -
605,415
-
50,262 -
23,119
s
1,389 -
19.865
-
13.129 -
Summa . . 3,134,535 W. Ctr. 498,704 W. Ctr.
Der Antheil der ärarischen Erzeugung betrug nicht wenigerals 750,749 Centner oder 21 Prozent der Gesammtproduktion.
Das zur Stahlbereitung verwandte Roheisen betrug 1848368,000 Centner, also gegen 10 Prozent der gesammten Hoch-ofenproduktion.
Die stärkste Erzeugung von Hochofengußwaaren findet inBöhmen und demnächst in Mähren und Schlesien statt.
1841 waren in der ganzen österreichischen Monarchie 226Hochöfen (darunter 12 Blau- und 21 Stücköfen). 1848 dage-gen 257 Hochöfen vorhanden.
Auf preußische Centner reduzirt stellt sich die Produktionvon 1848 auf 3,993,727 Centner; für 1850 ist sie auf diegleiche Zahl oder in runder Summe auf 4 Millionen Centnerzu veranschlagen.
Die Eisengießerei durch Umschmelzen von Roheisen ist inOesterreich außerordentlich schwach entwickelt. 1841 eristirten 32Cupolöfen und 1848 37 Cupol- und 9 Flammöfen. 1848 be-trug deren Erzeugung an Gußwaaren 136,000 Centner.
In der Stabeisenfabrtkation sind die Fortschritte derletzten Jahre am bemerklichsten hervorgetreten; insbesondere sindmehrere Puddlingwerke auss Vorzüglichste zum Walzen der Schie-