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An Blech wurden, aus obigem Quantum gefrischten Eisens,dargestellt:
1841 .... 102,702 W. Ctr.1848 .... 264,000
Darunter befanden sich 1848 gegen 14,000 Ctr. Weißblech.
Nächst dem Stabeisen ist die Hauptverwendung der Hoch-ofenproduktion für die Schmelzstahlerzeugung. Es wurdenan Rohstahl dargestellt:
1841 .... 207,971 W. Ctr.1848 .... 287,300
Davon werden durchschnittlich 80 — 90,000 Centner in ro-hem oder raffinirtem Zustande erportirt und der Rest im Jnlandeverbraucht. Die Cementstahlfabrikation ist unbedeutend, 1848etwa 2500 Centner, Dasselbe ist mit der Gußstahlsabrikation derFall; 1848 wurden 4200 Centner erzeugt, größtenteils ausRohstahl., Die außerordentliche Güte des steirischen Stahls, ins-besondere wo es sich um Nerv und Dehnbarkeit handelt, ist inder ganzen Welt anerkannt. Nächst Schweden findet hiernach inOesterreich die bedeutendste Schmelzstahlfabrikation statt! dannfolgen Preußen und Frankreich .
Bei den bisherigen Prohibitivzöllen war es nicht andersmöglich, als daß sich Konsumtion und Produktion in einem, wennauch von Seite , der ersteren ziemlich unfreiwillig zugestandenen,Gleichgewicht befunden haben; denn wenn Preise von Eisenbahn-schienen, wie.es bei der Wien -Gloggnitzer Bahn vorgekommen,bis 8^ Thaler, pro Centner steigen können, während sie gleich-zeitig in Preußen nur etwas mehr als die Halste, in England wenig über ^ davon kosteten, so läßt sich daraus in der Thatauf eine stattfindende empfindliche Beschränkung deS Konsumsdurch das bisherige Zollsystem schließen. — Wir wollen im Fol-genden ganz kurz die Mengen der Ein- und Ausfuhr angeben,und dann eine Verbrauchsberechnung aufstellen:
Im Durchschnitt der 5 Jahre 1843—47 betrugen Einfuhrund Ausfuhr von Eisen und Eisenwaaren: