— 259 —
die gesammte Eingangsverzollung an Roheisen und der AntheilBelgiens daran
Gesammteinfuhr: Darunter aus Belgien :
1842 . . . 1,195,925 Ctr. 200,080 Ctr. oder 16 pCt.
1843 . . . 2,658,555 - 477,060 - - 18 -
1844 . . . 1,416,948 - 440,060 - - 31 -Durchschnitt . 1,757,143 Ctr. 372,400 Ctr, oder 22 pCt.
Die Angabe der Einfuhr ist den belgischen Erportliften ent-nommen, und ungefähr um 12,000 Centner (Transit nach derSchweiz und Frankreich ) höher als wirklich im Zollverein ver-braucht worden sind. Der Durchschnitt des von uns in denJahren 18 j ^ konsumirten belgischen Roheisens reduzirt sich darnachauf 360,000 Centner oder 20 pCt. der Gesammteinfuhr.
In den 6 Jahren, die dem Vertragsschluß nach den Commer-zialnachweisungen folgten, war das Verkehrsverhältniß deö Zoll-vereins folgendes:
Gesammteinfuhr:
1845 . . . 427,430 Ctr.
247,690 Ctr. oder 58 pCt.
1846 . . . 1,577.716 -
356,917 -
, 22 -
1847 . . . 2,298,705 -
985,392 -
- 42 -
1848 . . . 1,424,865 -
595,906 -
- 42 -
1849 . . . 829,839 -
426,942 -
- 51 -
1850 . . . 2,217,726 -
1,517,132 -
- 69 -
Durchschnitt . 1,462,713 Ctr.
688,329 Ctr. oder 47 pCt.
Die Zufuhr von belgischem Roheisen hat sich also absolutum 328,329 Centner jährlich, und relativ um etwa das 2^ fachedes früheren Antheils an der Gesammteinfuhr vermehrt. Ja dieVerdrängung des englischen Eisens tritt noch augenfälliger hervor,wenn man bloß die Einfuhr in die westlichen Landcstheile be-trachtet, auf welche sich die Bevorzugung belgische» Eisens be-schränkt. 1850 wurden über den Rhein und die belgische Grenzeeingeführt im Ganzen 1,733,639 Centner (also über der Ge-sammteinfuhr in Roheisen); von dieser Menge entfielen 1,517,132Centner auf die belgische und nur 216,507 Ccntner oder 14 pCt,auf die britische Erzeugung. Man kann sagen, daß Letzteres vondem belgischen Eisen, bis auf den Absatz an die Gießereien, vomZollvereinsmarkt verdrängt worden ist. Nur der außerordentliche
17*