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Die sonstige Ausfuhr an Eisenfabrikaten betrug im Jahr1846:
Blech, Draht, Stahl -c. ... 14,864 Ctr.Eisen-u. Stahlwaaren aller Art 109,908 -
Maschinen.......... 149,060 -
Summa . . . 273,832 Ctr.Die Summa der Eisenausfuhr von 1846 war demnach299,733 Centner. Sie geht zur Halste nach den französischenBesitzungen in Afrika und Westindien .
Berechnen wir hiernach die Eisenconsumtion Frankreichs imJahr 1846, dem letzten, wovon ganz genaue Angaben vorliegenund dessen Verbrauch nur im Jahr 1847 etwas überschrittensein dürfte, gegenwärtig aber eher geringer als stärker ist, sostellt sich derselbe folgendermaßen heraus. Die Eisengewinnungbetrug (zuzüglich des durch die direkte Methode dargestellten Stab-eisenö): 10,670,480 Ctr. k 50 Kil. Der Neberschuß der Ein-fuhr über die Ausfuhr war 1,633,340 Ctr. Roheisen. Bei ei-ner Bevölkerung von 35^ Millionen, die Frankreich im Jahr1846 besaß, ergiebt sich hiernach von der gesammten Eisenkon-sumtion von 12,303,820 Ctr. auf den Kopf ein Antheil von38 Pfund; die Eisengewinnung selbst macht 33 Psund proKopf.
§. 35. In Schweden bildet die Eisenindustrie eines derbedeutendsten Gewerbe und ihre Erzeugnisse einen der Haupthan-delsartikel für die Aussuhr, wie denn überhaupt England, Belgien und Schweden die drei einzigen Länder sind, in denen überhauptder Eisenerport von größerer Bedeutung ist. Der Norden Schwe-dens hat insbesondere unerschöpfliche Lager von den vorzüglichstenund reinsten Magmteisensteinen; das dortige EisensteinbergwerkDannemora ist weltberühmt. Das hieraus dargestellte Produktwürde nun für die gewöhnlichen Verwendungszwecke des Eisenskeinen höheren Preis behaupten können, als z. B. unser bestesdeutsches Holzkohleneisen, allein sein chemisches Verhalten ist derArt, daß eS sich besser als irgend eine andere Eisengattung, die