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Provinzen.
Acker- undGartenland.
Morgen.
VertheurungS-
Quotepro Morgen.
Pfennige.
Summad- Belastung.
Thlr.
Brandenburg . .
Schlesien ....Westphasen . .Rheinland ....
9,360,0004,660,0004,750,0006,765,0005,430,0008,030,0008,425,0004.333,000
976
^ -6 ,6
4,54,54.5
240,66790,61t79,167112,750. 90,500. 100,375. 55,31254.162
Königr. Preußen
47,753,000
6,oi 803,544
Von dieser Belastung von 6,oi Psgn. pro Jahr und Mor-gen bleibt aber etwa nur die Hälfte als Beitrag zur Förderungder inländischen Eisenindustrie, indem das übrige von der statt-gefundenen Einfuhr an die Zollkasse entrichtet, also an direktenStaatssteuern um so viel weniger bezahlt worden ist.
Selbst wenn die Erhaltung und Ausdehnung der inländi-schen Eisenindustrie nicht das mindeste Interesse für unsere Land-wirthschaft hätte, wenn die Gestattung freier Eiseneinfuhr dieConsumtionsfähigkeit der Hunderttausende, die in der Eisenindu-strie beschäftigt sind, gar nicht oder doch nur temporär schwächte,so muß Jeder einsehen, daß es sich hier überhaupt nicht umSummen handelt, die von irgend einer Bedeutung für die Lageder Agrikulturbevvlkerung sind. In der That haben auch die imJahre 1848 angestellten Enquöten") ergeben, daß sich die Land-wirthe aus allen Theilen der Monarchie fast ohne Ausnahme mitden Eisenzöllen einverstanden erklärten und in jeder Beeinträchti-
") Diese Gutachten der verschiedenen landwirthschaftlichen Vereine sindim Frühjahr 1851 durck Herrn vr. Glaser in der „konstitutionellenZeitung"mitgetheilt worden und haben wesentlich dazu beigetragen, das öffentliche Ur-theil über diesen Gegenstand zu berichtigen.