Lohnarbeiter aber, der mitunter das einzige Nationalean diesen ganzen Unternehmungen ist, wird durch Ver-kümmerung des Roalitionsrechtes durch entsprechendesvorgehen der kartellierten Arbeitgeber, eventuell unterInanspruchnahme der Polizei, die Möglichkeit genommen,durch Lohnsteigerungen Knteil an den Solgen des Schutzesder „nationalen Krbeit" zu erlangen.
Nun zu den Wirkungen der Kgrarzölle. Die Land-wirtschaft hat den gewährten Schutz nicht etwa dazubenutzt, um den Uebergang von dem unrentabel ge-wordenen Getreidebau zu rentableren Produktions-zweigen leichter zu finden. Man sah in dem gewährtenSchutz vielmehr eine Aufforderung, den Getreidebau zuvergrößern. Da nun infolge der Entwicklung der Ver-kehrswege mehr und mehr fruchtbare Böden in bisherunerschlossenen Gebieten des Erdballs in Knbau ge-nommen wurden, ist die Folge des steigenden Getreide-baues gewesen, daß die Getreideproduktion der Ivelt —wenn wir den vom k. k. Kckerbauministerium in lvienveröffentlichten Ziffern") folgen wollen — in dem Zeit-raum 1878/82 bis zum Iahre 1899 im Verhältnis vonUZ0 : 130 gestiegen ist, während die Bevölkerung gleich-zeitig nur im Verhältnis von 10V: 124 zunahm. DieFolge war ein weiteres Fallen des Weltmarktpreises desGetreides und die weitere Folge, daß, trotz aller Zölle,auch die Inlandpreise noch weiter sielen. Dementsprechenderhob man in steigendem Maße die Forderung nachkünstlicher Sicherung so hoher Getreidepreise, daß es
leiblich beichälligl »inä." Im Nbenäblatt cker „riinlilurle, Teilung" vom 2S. Novcm-der IS0V «i?il üb«? 5ali,ik-n>sgen ä» ?c»i>o».F-bri>! llI»>ä>>oI-M»nn>>elm, in Xu».Isnä derichM. Llv» IZ MiNionen Mark X-pilsI «ien in liuttisnck invttlierl voolcken.
") vgl. 0« öelreiä« im llleNvtikcdl. vom X. k. Hckelbüuminitleiiuw vo>dereiMi Malcrialien Ml Äle Lnquelc Ui«. lvien lXommIttiou»»!«» «on KI- !rick) 1?HS.