4
Eine gleiche Bewandtniss hat es mit der an-geblichen Unterschrift des Erzbischofs II ermann.Nachdem lange Zeit vergeblich nach einer ächtenHandschrift des letzteren geforscht Avorden, (dieArchive von Koblenz, Minister, Düsseldorf, Magde-burg konnten dieselbe nicht liefern), wurden in demgräflichen Archive zu Stolberg drei Urkunden auf-gefunden "), welche die Unterschrift des gedachten
4} Durch den Lieutenant von Miclecki im Sommer 1840.Sämmtliche 3 Urkunden gehören der Zeit nach der Ver-zichtteistung Hermann's auf den erzbiscliöflichen Stuhlvon Köln , welche am 25. Januar 154" erfolgte, an.
Die erste derselben (von welcher auch jetzt ein Du-plicat, s. weiter unten im Text, ermittelt worden) besagtüber eine Societät, welche von 12 Personen, ueinlich demErzbischof Hermann, dem Grafen Heinrich zu Stolberg-Wernigerode , Domdechant von Köln , dem Grafen Ludwigzu Stolberg-Wernigerode-Königstein u. s. w.. dem erzbi-schöflieb kölnischen Leibarzte und Artisten Burckhardt Kra-nich, dem künstfeiolien Meister Peter Walrall', dem AdamWachendorff, dem Münzmeister zu Molhem Caspar Vle-mynk, dem Arnolt von Kempen, Job Slosgenn, JohannBorn, Peter Jordan und Hans Wildenburck, am 24. März1347, und zwar wie die Aufschrift des einen Exemplarszeigt, zu Bacharach abgeschlossen worden. Der Zweckdieser Uebereinkunft Mar, auszuüben .,ein Edel vner-horte vor nit gefundene Wasserkunst zw heben in Berg-werken Mühlwerken Stetten vnd Schlössen, wo wie wanvnd so hoch gros vnd dielt Sie wollen 011 einlebet lebendi-ger Creaturen hillf oder zuthuung." Die Archiv - Signatu-ren dieser Urkunden sind A. c. 126.
Die zweite Urkunde ist ausgestellt zu Buschofen am 1.Februar 1548 und besagt, dass Erzbischof H e r m a n ti die
\