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zettel, von denen wöchentlich mindestens eine MillionDeutschland überschwemmen, überhaupt zu lesen.
Ganze Broschüren voll der wunderbarsten Geschich-ten, wie z. B. „die westafrikanischen Goldwunder“ ;„AVie verdient man Geld in südafrikanischen Gold-Minenwerten?“ und andere mit ähnlichen Locktitelnversehene bekommt man gratis und frei ins llaus ge-sandt, und mancher Empfänger, eingedenk des Sprich-wortes: „einem geschenkten Gaul sieht man nichtins Maul“, lässt sich teils aus Unerfahrenheit, teilsaus Neugierde mit derartigen Bauernfänger-Institutenein, und wird dann natürlich bald um eine Erfahrungreicher und an Geld ärmer.
Nur dem Zufall ist es zuzuschreiben, wenn solcheZirkularritter mit ihren Prophezeiungen einmal rechtbehalten. Denn unsere Leser werden sehr wohl ver-stehen lernen, dass jene Outsiderfirmen, Minen- undandere „Banken“ mit liockklingcnden Namen, longfirms etc., eben nur dann verdienen können, wenngerade das Gegenteil von dem eintritt, was das Publi-kum erwartete und was es den erhaltenen Druck-sachen nach erwarten musste. Oben genannte„Firmen“ haben nichts mit der Börse zu tun,sondern sind reine Spielbanken. Das Publikum zahltseinen Einsatz und setzt auf „Bot“, weil ihm „Bot“als chancenreich geschildert wurde. Gewinnt nun„Bot“, so verliert die Spielbank. Also ist es dochganz klar, dass man immer am besten tut, wennman sich gerade für das engagiert, was die Spielbanknicht empfiehlt. Meistens gewinnt man dann, dochwird, wenn man einen grossen Einsatz gewagt hat,es schwer werden, den Gewinn herausgezahlt zu be-