Druckschrift 
Lidice : Roman
Entstehung
Seite
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Pavel Ondracek, mit seiner Braut Lyda:Da ist etwasnicht in Ordnung.

Lyda:Die Kinder spielen wie sonst.

Pavel:Die Frauen tratschen wie alle Sonntage, aberworan denken sie? An dasselbe wie wir?

Lyda:Stell dich nicht dumm, Pavel, du weisst,worauf die Leute neugierig sind.

Pavel:Dann hab ich es, meiner Seel, vergessen ueberdeinen Anblick, Lyda.

Lyda:Wirklich wahr?

Pavel:Mit dir in blumigen Wiesen sitzen, dich Kraen-ze flechten sehen, rings um versinkt die Welt. Nur leiderwar ich nicht kuehn genug."

Lyda:Ich will dich nicht kuehn. Sei gut und treu! *

Pavel:Ich kann doch nur treu sein. Nach den Schrek-ken von Prag , bei dir die Ruhe und dein liebes Herz!

Lyda:Wie klug, dass du zu uns herauskamst ausder Stadt, bevor die Universitaet geschlossen wurde!

Pavel:Als meine Kameraden demonstrierten und er-schossen wurden.

Lyda:Du hast den Deutschen nichts getan, du bistin Sicherheit.

Pavel:Und du verachtest mich.

Lyda:Ich dich verachten?

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