Pavel: “Wer flieht, verdient es. Aber ich werde etwastun, dass keiner mich schief ansieht.”
Lyda: “Rede nicht sinnlos! Alle muessten sich voreinander schaemen, wenn es darauf ankaeme, nutzlos zudemonstrieren gegen einen Sieger, der die Macht hat.”
Pavel: “Es kommt darauf an, im vollen Ernst etwasauszurichten, und dieser falsche Sieger muss es spueren.Es muss auf ihm sitzen bleiben untilgbar.”
Lyda: “Was koennte das sein? Du wirst es nicht tun.mein Pavel, sieh mich an, wir haben nur einander.”
Pavel: “Die Leute auf der Strasse blicken alle nachden Huegeln drueben.” Er sucht in derselben Richtung.
Lyda: “Nicht dorthin, mich sieh an!”
Pavel: “Drunten waren wir wundervoll allein. Schade,jetzt laesst es sich nicht laenger uebersehen.”
Lyda: “Was? Die kleinen Wagen, manchmal durch-streifen sie einen Ausschnitt zwischen den Baeumen, soweit dahinten.”
Pavel: “Werden schon naeher kommen, das zaehltnach Minuten. Ein Protektor faehrt schnell.”
Lyda: “Was kuemmert er dich — gerade dich, wenn Li-dice ihn nichts angeht?”
Pavel: “Lidice , nichts? Da koenntest du irren. Er istder neue deutsche Protektor von Boehmen-Maehren, wiesie es nennen.”
Lyda: “Der alte soll noch in Prag sitzen. Uns hat deralte Protektor ziemlich in Ruhe gelassen.”
Pavel: “Die Studenten sprechen anders, wenn sie nochsprechen."
Lyda: “Sei vorsichtig! Lass uns zurueckkehren aufunsere stille Wiese!”
Pavel: “Es waere nicht mehr dasselbe.” Er will gehen.
Lyda: “Halt! wohin?”
Pavel: “Auf der Strasse sind sie unruhig.”
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