Druckschrift 
Lidice : Roman
Entstehung
Seite
11
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Lyda:Du musst wohl mittun.

Pavel:Warnen will ich sie.

Lyda, haengt bis jetzt an seinem Arm:Du bist neu-gierig, du laesst dich zu dummen Streichen hinreissen,frueher als die Anderen.

Pavel:Ein vernuenftiger Mensch wie ich! Mein Vateiist unter den Leuten, siehst du ihn? Beim Vater werdich mich wohl erkundigen duerfen."

Er verlaesst Lyda am Rande der Strasse.

Sie kann es nicht aendern, will lieber nichts wissen,sie spielt mit den Kindern.

Pavel, bei seinem Vater:Was haben die guten Leu-te?

Jaroslav Ondracek:Gut schon, aber zornig.

Pavel:Weil ein neuer Protektor hier durchkommensoll? Auch ein Grund sich zu erzuernen.

Jaroslav:Mit dem neuen soll nicht zu spassen sein.Bevor Pavel antworten kann:Den alten kannte man.Der Ruf des neuen ist noch schlimmer.

Pavel:Darum das Getuemmel. Ihm den Weg versper-ren. Er ruft:Die Strasse raeumenl"

Der Gemeindevorsteher, tritt zu Ondracek Vater undSohn:Das hab' ich ihnen schon geraten. So ein Protek-tor faehrt mir nichts dir nichts in die Leute hinein. Esjuckt sie nun einmal.

Pavel:Holen wir die Frauen! Machen wir bunte Volks-menge, festlichen Empfang! Eine Fahne!"

Jaroslav:Was fuer eine Fahne?

Der Gemeindevorsteher:Jung ist dein Sohn, Ondra-cek. Seine Laune wuensch ich mir.

Pavel, bei einer Gruppe von Bergarbeitern:Ihr habtgewiss eure Musikinstrumente dabei, herzhaft aufspielenmuss man dem Herrn Protektor. Heil werden wir rufen,oder wer es besser kann, ruft na zdar!