Richtung der Tankstelle und beim Wirtshaus mehrfachAeusserungen von Heiterkeit stattfinden. Sie werden als-bald unterdrueckt, beklommene Gesichter bereuen denFehltritt, aber fortan ist kein Zweifel, dass der Gestapo -Kommissar nicht voellig ernst genommen wird.
Der Geheime hat die Eingebung, selbst mitzulaecheln.Er will ueberdies scherzen: “Der Eigentuemer des Hundeshat keinen Soldaten gebissen. Nun denn?"
Die alte Wirtin, erhebt die gerungenen Haende: “Gnae-diger Herr! Ich bin eine biedere Wittib.”
Der Geheime wiederholt seinen Scherz: “Haben Sieden Soldaten gebissen?”
Der Hausknecht, anstatt der Wirtin: “Der Hund kommtallweil fressen, was sonst sein Herr frisst.”
Der Geheime: “Da haben wir’s. Wer ist der Herr?”
Der Hausknecht: “Mich hat die Frau erst gestern ein-gestellt.”
Gemurmel in der Bevoelkerung: “Wahr ist es. Der Bur-sche kennt den Herrn ueberhaupt nicht, und den Hund ganzfluechtig.”
ln dem Mass, wie sie ihre eigenen Aeusserungen ver-nehmen, werden die Leute kuehner.
Stimmen, kaum noch gedaempft: “Der Hund hat denHintern von der Gans gern. In den Soldatenhintern beisster aus Not, die Gans war noch nicht knusprig.”
Dies vertraegt offenbar keine Nachsicht mehr. DerWitz der Tschechen ist ermutigt worden, weil die deutscheBehoerde scherzhaft sein wollte. Der geheime Kommissarsieht seine Autoritaet bedroht. Schlimm genug. OberstSchalk schuettelt entruestet den Kopf, immerhin darf eineinnere Belustigung bei ihm vermutet werden. Unvergleich-lich gefaehrlicher laesst der Protektor sich an. Nicht nur,dass er aufgehoert hat zu stelzen, vielmehr hinter derSchulter, des Kommissars aufpasst, was noch folgt. Aus-
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