Druckschrift 
Lidice : Roman
Entstehung
Seite
29
Einzelbild herunterladen
 

Er geht weiter.

Der schwer Getroffene:Mit den Deutschen ist esnicht viel.

Einer, der seufzt:Weil sie fuers erste nur dich ge-troffen haben.

Doktor Holar, sucht vergebens Pavel Ondracek, end-lich wendet er sich an den Gemeindevorsteher:Nochsind einige zu verbinden. Der junge Mann koennte mir hel-fen, hat mehr als das gelernt.

Der Gemeindevorsteher, sagt dem Doktor etwas insOhr.

Doktor Holar, erstaunt:Das lernt er nicht auf derUniversitaet. Sind Sie sicher, dass er es war?

Der Gemeindevorsteher:Das Echo war kein andererals er. Sehen Sie nur hin!

Tatsache ist, dass Pavel von den Seinen gedeckt undden Blicken entzogen wird. Sein Vater Jaroslav und Lyda,seine Braut, reden leis und dringend auf ihn ein.

Jaroslav:Wie konntest du ploetzlich eine fremde Stim-me machen? Noch dazu diese!

Pavel:Hab ich sie wirklich getroffen?

Lyda:Ja. Aber es blieb doch deine. Von der Lindeher hab' ich sie erkannt.

Pavel:Nur du, oder noch andere? Wenn Lyda alleinmich heraushoert, bin ich gut, sonst muss ich besser wer-den.

Jaroslav:Sei ueberzeugt, dass Viele es wissen. Siehalten gegen die Deutschen zusammen und schweigen.

Lyda:Pavel, ich bitt und beschwoer dich, fang dirmit den Deutschen nichts an!

Jaroslav, faehrt im Satz fort:Waeren sie nicht sogute Tschechen, sie koennten noch mehr erzaehlen, als vomEcho.

Lyda:Was denn?

29