Druckschrift 
Lidice : Roman
Entstehung
Seite
32
Einzelbild herunterladen
 

Jaroslav:Und nicht das andere?

Pavel: "Welches andere?

Jaroslav, fluestert:Die Fratze.

Pavel:Eine Fratze haett ich geschnitten?

Lyda:Nein, davon sah ich nichts.

Jaroslav:Aber ich und war gewiss nicht der Ein- zige. Er betritt die Tankstelle und sieht sich darin um.

Lyda:Pavel! Sprich, welche Fratze?

Pavel:Ich weiss von keiner.

Lyda:Oh! Pavel, du traust mir nicht.

Pavel:Lyda, mein Braeutchen! Wenn ich dir nichttrauen koennte, wem dann. Mir selbst nicht mehr ganz,wie es scheint.

Jaroslav, kehrt zurueck:Niemand da.

Pavel:Suchst du noch, Vater? Den Mann und dasOel, alles haben die Deutschen.

Jaroslav:Sie haben auch Horchposten. In der Tank-stelle ist ein Telephon.

Pavel:Zu spaet. Der Franticek wird es schon benutzthaben.

Lyda, will Zuversicht dartun:Uns kann er nichtsboeses nachsagen.

Pavel:Der luegt auch in den Apparat. Wozu waerer der Franticek Eger, ein Deutschboehme.

Lyda:Die meisten Deutschboehmen sind treu undbrav.

Jaroslav:Dieser vielleicht auch, ich werde nur nichtklug aus ihm.

Lyda:Ihr behaltet ihn im Dienst.

Jaroslav:Pavel will nicht, dass ich ihn fortschicke.

Pavel: "Spione muessen in Reichweite sein.

Lyda:Bei uns auf dem Hof gibt es nichts auszuspio-nieren.

32