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Lidice : Roman
Entstehung
Seite
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Gefolges, stelzt dorthin:Die Burgwache wie ich sie mirgedacht hatte, bei Bier und Wuerstchenl

Die Soldaten stehen stramm, bis auf mehrere, die sit-zen bleiben.

Heydrich :Das uebertrifft allerdings meine Etwar-tungen."

Ein Offizier, stuerzt aus der Wachstube, er reisst dieSitzengebliebenen von der Bank.

Einer der Soldaten faellt auf die Bank zurueck, einanderer will fortlaufen.

Heydrich :Betrunken. Ich wundere mich ueber nichtsmehr.

Der Offizier:Beide nur Slovaken, melde gehorsamst,Excellenz.

Heydrich :Sie aber sind deutsche Herrenrasse gewe-sen. Kassiert, degradiert, drei Tage fasten, dann an die russi-sche Front.

Der Offizier:Zu Befehl. Heil Hitler!

Heydrich :Wie viele Gefangene haben Sie heute ge-macht?

Der Offizier schuettelt wuetend die beiden betrunke-nen Slovaken:Gefangene sollt ihr machen! Mit der lin-ken und der rechten Hand schleudert er je einen Slova-ken in Richtung des Ausganges. Sie torkeln, der Offizierbefoerdert sie mit Fusstritten weiter. Er selbst springt baldvor, bald hinter ihnen, er feuert sie an:Wen wir kriegen,fangen wir dem neuen Herrn Protektor. Heil Hitler!

Oberst Schalk:Melde Eurer Excellenz gehorsamst, derLeutnant ist der Bezechteste von allen.

Heydrich :Dafuer wird er als erster nuechtern wer-den.

Hinter dem Ausgang des grossen Hofes hat Publikumsich angesammelt, fast nur Frauen und Kinder. Der Offi-

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