Druckschrift 
Lidice : Roman
Entstehung
Seite
53
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Ein anderer:Heute auf den Schlag Mittag hat er denVerstand verloren.

Der dritte:Am Sonntag braucht er keinen Verstand,der Subdirektor. Erst Montag punkt 8 Uhr muss er ihnwieder haben.

Der vierte:Das moecht ihm auch nicht helfen, dennsie haben ihn schon abgeliefert.

Der fuenfte:Dahin kommt es mit einem zornmueti-gen Subdirektor. Immer hat er getobt und geschrien; ihmwar es nie genug, was wir Kohlen foerderten.

Der erste:Der Matuschka hat aber gesoffen.

Der fuenfte:Von seiner grossen Macht ueber dieLeute war er besoffen.

Der zweite:Das ist ungesund.

Der dritte:Es muss ein huebsches Gefuehl sein, soumherfahren und jedesmal anhalten, wenn mir die Lustkommt, arme Tschechen anzubruellen und niederzuschla-gen.

Der vierte:Was sagst du da, in dieser Art hat derSubdirektor es getrieben?

Der fuenfte:Seht ihr, dafuer ist er jetzt zu den Nar-ren abgeliefert.

Der erste:Auch ein Subdirektor muss achtgeben aufdie Gesundheit.

Franticek Eger:Herr Gendarm, entweder sind wirbeide bloed, oder hier fallen hochverraeterische Anspie-lungen.

Der Gendarm:Ich bitt mirs aus, Sie allein sindbloed.

Franticek Eger:Dass ich auch immer falsch versteh!Es ist ein Geburtsfehler.

Der Gendarm, trinkt aus und steht auf:Kehrt nurruhig das Bild wieder auf die richtige Seite, ich seh es janicht. Er verlaesst die Gaststube.