Druckschrift 
Lidice : Roman
Entstehung
Seite
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Franticek Eger: “Dir will ich mich anvertrauen, Schoen-heitl, ich bin ein geheimer Agent, ein ganz geheimer.”

Die Kellnerin: "Der Deutschen .”

Franticek Eger: “Von wem, das sag’ ich nicht. Wenndu aber hoeren wirst, den Protektor hat’s erwischt, so denk’an mich, den heimlosen Knecht, den alle verachten.”

Die Kellnerin: “Mach’ dich nicht so klein, du bistnicht so gross.”

Sie geht weiter, hinter ihr stiehlt Franticek Eger sichhinaus.

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Bei den Ondracek und den anliegenden Tischen wirdleise verhandelt.

Ein Bergarbeiter: "So gut hab’ ich lange nicht mehrgelacht.”

Ein anderer: “Ganz bleich sahst du aus.”

Der dritte: “Du nicht?”

Der vierte: “Wir alle, aber es bleibt eine grausige Er-heiterung.”

Der fuenfte: “Ein Spass muss recht furchtbar sein, dannwird er erst zum lachen.”

Der erste: “Solang man uns nicht aufhaengt.”

Pavel, aus seinem Gespraech mit Doktor Holar: "Werwird euch schon aufhaengen. Seid vernuenftig!"

Viele lachen.

Jaroslav, betruebt: “Sie lachen dich aus, Pavel. Dennvernuenftig- du warst es immer, nur gerade hierbei nicht. ’

Der Lehrer: “Ihr Sohn, Herr Ondracek, wird sich et-was denken, er hat sich oftmals mehr als die anderengedacht.”

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