Pavel: “Ich denke mir garnichts, wenn das die Sacheschlimmer macht.”
Doktor Holar: “Sie ueben Ihre Maske ohne Zweck undVorsatz. Dem Talent, dass keinen Ehrgeiz hat, steht nichtsim Wege, weder fremder Neid noch eigene Schuechtern-heit.”
Pavel: “Sie geben mir zu verstehen, dass ich ein Idiotbin.”
Doktor Holar: “Wenn ich Sie sonst nicht kennte. Uebri-gens liest man von erfinderischen Genies, die, allerdingsin juengeren Jahren als Sie, alle Merkmale der Minder-wertigkeit zeigten.”
Pavel: “Herzlichen Dank.”
Doktor Holar: “Ich erlaubte mir einen schlechten Scherz,nach Ihrem vorzueglichen.”
Der Schneider, hat sich mit seinen Freunden bespro-chen: “Lustig, was kann’s kosten. Ich fertige dem jungenHerrn eine schoene schwarze Uniform, soll nichts kosten.Kommt er in dem Kleid daher, wird er alle taeuschen.”
Jaroslav: “Das koennte sehr viel kosten.”
Pavel: “Ich, jemanden taeuschen?”
Der Lehrer: “Der hat sich nie verstellt. Ein neues Ge-sicht, wenn er es haette, macht noch keinen Protektor.”
Doktor Holar: “Wie es bei uns jetzt zugeht, haetteich selbst mich nicht gewundert, dass ich mit einem neuenGesicht aufwache.”
Der Schneider, von seinen Freunden ermutigt: “SagenSie ja, Pavel! Nur, dass wir unsere Schande raechen miteinem Jux.”
Alle Angeheiterten trinken Pavel zu: “Vergilt ihnen,Pavel, mit einem Jux!”
Jaroslav: “Daraus kann mehr entstehen als ihr denkt.Nachher sprecht ihr, ach, Pavel, haettest du uns nie ge-raecht!”
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