Druckschrift 
Lidice : Roman
Entstehung
Seite
65
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Iischen Flugzeugen und Attentätern, die im Fallschirm nie-dergehen. Die Fremden sollen sich fuerchten.

Jaroslav hat Pavel nach dem Wagen geschickt. Er ver-sucht aus dem Deutschboehmen herauszubringen, dass ervon Pavel und seinen Fratzen telephonisch Meldung er-statten wollte.

Franticek Eger:Ich war betrunken, da sieht manueberall den Heydrich.

Der Aufseher:Hoer, Franticek, auch wir koenntenmelden, wir wissen wohin, und noch heute nacht wirst duverschwunden sein, wird niemand wissen wo.

Pavel tritt ein, mit Gesicht und Stimme des neuen Pro-tektors. Eger schreit auf und verliert das Bewusstsein.

Die drei Anderen kommen ueberein, dass der Menschnicht gesund ist; man soll ihn nicht anzeigen, sondern ver-wahren.

Die beiden Ondracek bringen ihn in ihrem Marktwa-gen nach dem Hof.

Der Aufseher, beim Abschied, zu Pavel:Da kannstdu etwas Schoenes. Geh als Grimassenschneider mit einemWanderzirkus nach Jugoslavien, dort fuehrst du deineGlanznummer vor.

16

Alter Bauernhof, das Haus unuebersichtlich durch An-bauten. Ein verfallener runder Turm. Grelles Mondlicht aufden Wiesen vorn, und hinten dunkler Wald.

Lyda steht in der Haustuer. Sie hat erwartet, dasssich etwas tut. Sie geht darauf ein, den Eger zu ver-stecken, aber wo? In dem Turm: er ist innen eingestuerzt,nur unten haelt die Mauer noch.

Eger selbst muss eine hohe Leiter hineintragen und bisunter das Dach klettern.