gaeste verstaendigen sich insgeheim. Einer: “Ausgeschlos-sen, dass der hier ist, der ist in Bruenn .”
Ein Anderer: “Er sitzt aber da."
Verstaendnissvoll blickt einer den Anderen an.
Der Wagen rollt, unter tiefem Schweigen. Das Worthat Pavel allein, und richtet es an die Kinder: “Wie heis-sen diese Weiler und Gehoefte? Wer wohnt da? Kennt ihrwohl das Dorf Lidice?”
Ein kleines Maedchen: “Dort wohnt der Pavel On-dracek.”
Pavel: “Dort sind, hoer’ ich, Leutchen, die mich ken-nen lernen moechten. Kann geschehen. Sagt mir, ihr un-schuldigen Kleinen, was der Deutsche gewoehnlich im Sackmit sich fuehrt. Einen Strick, zum Haengen? Ein Beil, ihrwisst wozu? Ich — habe Zuckerln fuer euch, und fuer michdie Zigarre. Im Wagen soll man nicht rauchen; mich abeischert kein Verbot. Darum bin ich euer Herr, und ihrseid brave Kinder mit Zuckerln im Maul.”
Die eingekeilten Stehgaeste hoeren Drohungen heraus.
Eine Frau: “Solche Kinderfreunde sind oft tueckisch.”
Der duerre Bauer: “Um das arme Volk zu aengstigen,macht er seine Ausfluege in das tschechische Land allein,—hat aber gewiss seine Leibwaechter ueberall am Weg ver-steckt.”
Der Alte: “Nur Geduld bis zu der Ankunft in Prag !Wird das ein Glueck sein.”
Mehrere fragen: “Was fuer ein Glueck wird sein inPrag ?”
Der Alte: “Wer mit zerblaeutem Ruecken davon-kommt.”
In Prag faehrt der Wagen durch die Strasse mit denentkleideten Toten. Niemand will sie bemerken.
Ploetzlich wendet der Gefuerchtete den Anderen das