Gesicht zu, ueberrascht ihre hasserfuellten Mienen, undspricht eiskalt.
Pavel: “Ich rate euch, eure Pfeifen anzuzuenden, dasRauchen besaenftigt die Gemueter.” Furchtbarer Blick: “IhrTschechen seid ein sanftes Volk, eure Waffen habt ihr be-graben, bis man euch selbst begraebt — nach hundert Jah-ren stillen Erduldens.”
Die Angeredeten versuchen Habtacht zu stehen.
Als er wegsieht, werden sie kleiner.
Zwei Maenner vertrauen einander an: “Der Pavel On-dracek, dummer Kerl, den hier will er nachmachen! Werspielt auch den leibhaftigen Teufel. Der ist nur einmalerfunden. Dieser Deutsche schenkt uns das Leben, damitwir umso laenger ein Dreck sind!“
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Ankunft auf dem Prager Altmarkt. Die Reisenden desAutocars wagen sich nicht zu mehren, bis ihr furchtbarerMitreisender ausgestiegen ist. Er zeigt sich auf dem Tritt-brett hochaufgerichtet. Zuerst erblicken ihn die Markt-frauen, sie verlassen ihre Kunden und tauchen unter. Diegrossen Schirme der Gemuesestaende haben den SS Mann-schaften die Aussicht verstellt. Sobald sie das erstaunlicheAuftreten des Protektors erfassen, stuermen alle nach vorn,bilden eine schwarze Front, gruessen mit Heil Hitler!
Pavel, schneidend: “Ihr seid mir ein schoener Sturm-bann. Meine Entdeckungen muss ich allein machen. Indiesem Wagen fuhr einer mit, der mich nachahmen kann.Gesicht und alles. Den Protektor in zweiter Besetzung spie-len, das schadet eventuell dem deutschen Ansehen.”
Der Sturmbannfuehrer: “Melde gehorsamst, wen be-fehlen Excellenz zu verhaften? Am besten alle, nach mei-ner Meinung.”