Druckschrift 
Lidice : Roman
Entstehung
Seite
107
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Die Stimme des Protektors, unverkennbar trotz dergeschlossenen Tuer:Was ich will, das will ich. Sabo-tage wird mit dem Tode gesuehnt.

Die Stimme der Schatzova:Ich beiss dich. Ach, washilft es, du Scheusal hast mich verfuehrt.

Die weiblichen Mitglieder, abwechselnd:Einmal et-was anderes, ein Protektor. Grausig, aber schoen. Weinenmoecht man wie ein kleines Kind.

Der Inspizient:Anstatt, dass ihr euch ordentlich um-kleidet fuer den letzten Akt. Er treibt die Versammlungauseinander.

Die Garderobiere wischt sich die Augen:Gerade dieMilo hat er sich muessen vornehmen. Sind da nicht Flit-scherln genug? Ein so anstaendiges Maedchen, hat vor An-stand nicht wohin gewusst."

Der Komiker Wokurka:Was halten der Herr Haupt-mann vom Verfuehren im Allgemeinen? Haben Sie schoneine verfuehrt? Ich nicht. Was sich einstmals mit mir zu-getragen hat im Extrazug von Wien nach Czernowitz. Mei-ne Kollegin Greislerova fuhr in einem geschenkten Abteil,ich im naechsten, aber das meine macht mir ganz den Ein-druck, dass es kleiner ist. Einen Kuenstler wie mich mussdas kraenken. Es verdross mich so stark, dass ich meinenStock nahm.

Die Garderobiere:Vergreifen wollt er sich an derGreislerova!

Der Komiker Wokurka:Ich? ( Sie, bitte, an mir! Ichgeh ganz treuherzig mit meinem Stoeckchen ihr Abteilabmessen, ob's wirklich groesser ist .

Hauptmann Krach, unterbricht: Herr Wokurka, IhreGeschichten waeren unter anderen Umstaenden vielleichtgut.

Der Komiker Wokurka:Beherzigenswert, Herr!

Hauptmann Krach:Jetzt aber handelt es sich darum,