Der Bauer: “Wir tun nichts dazu, dass wir bloed'sind.”
Ankunft in Lidice . Der Wagen haelt in wenigem Ab-stand von dem Gehoeft, wo Pavel zu Haus ist.
Der Bauer: “Weiter fahr ich dich nicht, Pavel, wegendes Franticek Eger.”
Pavel: “Auf den hatt’ ich meiner Seel’ vergessen."
Der Bauer: “Aber er auf dich nicht. Sitzt im Turmdroben und horcht nach allen, die drunten reden. Der hatschon zu viel gehoert, sag' ich!”
Pavel: “Was kann man da tun.”
Der Bauer, Bewegung des Halsumdrehens.
Pavel: “Haettest du Lust zu dem Geschaeft?”
Der Bauer: “Behuete!”
Pavel: "Man soll nichts wegwerfen, was man vielleichtnoch brauchen wird.”
Sie trennen sich.
33
Das Gehoeft des Bauern Ondracek. Die Sonne gehthinter dem Wald auf. Vorn naehert Pavel sich ueber dieweiten Wiesen, wo Kuehe weiden und Gaense schnattern."Was sag’ ich ihnen jetzt?” spricht er vor sich hin. “Schoe-ne Sachen hab’ ich da gemacht! Wer wird das alles amEnde bezahlen muessen? Die hier. Meine Leute. UnserDorf. Lidice .“
Er macht halb kehrt nach dem Wald zu.
Pavel: “Ich trau’ mich nicht ins Haus.”
Lyda, tritt zwischen den Baeumen hervor: “GutenMorgen, Pavel. Auch schon so frueh auf?”
Pavel: “Du, Lyda, siehst ein wenig aus, als habest dunicht geschlafen. Aber huebsch bist du.”