Lyda: “Der bist du! Oder warst es, und hast eine Ge-liebte! Natuerlich, der gnaedige Herr hat nur befehlenmuessen, an jeder Hand eine.”
Pavel: “Kennst du die tschechischen Maedchen? Siehdich selbst an! Wollt’ ich dich zu ihm schicken, du braech-test ihn gewiss in den Ruf, dass er mit dir seine deutscheHerrenrasse verraet. Weiter haett’ er nichts.”
Lyda, an seiner Brust: “Weil alles dein ist.“ Sie loestsich aus der Umarmung: “Ich bin nicht eifersuechtig, Pa-vel! Wie steht es um dein Gewissen?” Da er nicht be-greift: "Du hast getoetet.”
Pavel: “Getoetet? Ich?”
Lyda: “Einen deutschen Offizier. Am Altmarkt.”
Pavel: “Das erzaehlen sie? Es ist merkwuerdig, da-mit die Leute einen bewundern koennen, muss er getoe-tet haben.”
Lyda: “Wie war’s aber?”
Pavel: “Eine Schlaegerei zwischen zwei Deutschen. Ge-fallen ist keiner.”
Lyda: “Kein richtiger Toter?”
Pavel: “Den Sieger macht’ ich zum Hauptmann.”
Lyda: “Dein Hauptmann Krach ist auch kein richtigerHauptmann!”
Pavel: “War ich vielleicht ein richtiger Protektor?”
Sie lachen.
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In der Tuer des Hauses erscheint Jaroslav Ondracek.Er ruft: “He! Pavel!”
Lyda verscheucht die Gaense von der Wiese und treibtdie Kuehe in den Stall.
Pavel: "Guten Morgen, Vater.”
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