Jaroslav: “Sohn! Du kommst spaet aus den Federn.Begreiflich, nach der Feier gestern.“
Pavel: “Ihr habt gefeiert?”
Jaroslav: “Am meisten du. Deine Verlobung mit derLyda!”
Pavel: “Jetzt faellt mir’s ein.”
Jaroslav: “Hattest etwas ueber den Durst getrunken.Solch einen Tag vergisst man darum nicht.”
Pavel: “Wie koennte man! Den ganzen Tag hier ge-feiert? Jede Stunde von Mittag an?“
Jaroslav: “Bis in die Nacht. Niemand vergisst das Festsobald. Werden alle heut’ wiederkommen, der Herr Kap-lan, der Herr Doktor, die Kumpels vom Bergwerk-“Erzwinkert: Dir danken. Dich beglueckwuenschen.”
Pavel: “Schon bald, scheint mir?“
Jaroslav: “Nicht ausstehen koennen sie’s, bis sie dasind."
Pavel: “Es wird Zeit, dass die Lyda das Vieh weg-bringt! Wenn das ganze Dorf auf der Wiese zu tafelngedenkt.”
Jaroslav: “Wie schon gestern.”
Pavel: “Wie schon gestern.”
Jaroslav: “Dein Sonntagsgewand hat gestern haessli-che Flecken bekommen.” Er zupft an dem verknotetenBuendel. “Einen Riss sogar? Trag’ es nicht zum Schnei-der Kniege! Der war der Betrunkenste.”
Pavel: “Verwahren wir es denn im Hause! Aber wo?”
Jaroslav: “Im Turm.”
Pavel: “Droben, beim Eger?” Leise: “Der koennt’ esmissbrauchen.”
Jaroslav: “Ja, wenn er noch der Franticek Eger vonfrueher waere! Du denkst, seinen alten Menschen able-gen und eine taeuschende Maske annehmen — kann nureiner.”
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