Pavel: ‘‘Eine Maske, darin irrst du, Vater. Je laen-ger man sie traegt, umso weniger ist noch Kunst dabei.Bald fuerchtet man sich, wie echt man ist.”
Jaroslav: “Genau so ergeht es dem Eger. Sohn! Kommden verwunschenen Polizeispion ansehen.”
Sie betreten das Innere des verfallenen Turmes. DiePlattform droben klafft, zur Haelfte weggerissen. Pavelwirft seinen Packen hinauf und verfehlt den Boden. Beimzweiten Versuch fangen ein Paar Haende das Buendel auf.
Franticek Eger: ‘‘Ich sag’s doch, da haben wir ihn.Sein Kleid, bis er selbst kommt. Und er kommt, sonstwaer' ich nicht der Franticek.”
Jaroslav: "Der bist du ja nicht. Du bist ein Gestapo-agent, heisst wahrscheinlich Katlapat und kommst vomNordpol , um uns zu verderben.”
Franticek Eger, kniet auf dem ausgezackten Randedes oberen Fussbodens: “Fuehre uns nicht in Versuchung,Pan Ondracek! So weit her, kann ich mich nicht ruehmen.Genuegt schon, dass ich ein gottverlassener Sudetendeut-scher bin, von der Art, die’s nicht haelt, sie muessen ihrebiederen tschechischen Landsleute angeben. Lasst michnur nicht herunter von dem Turm, ich moecht’ am Endewieder anfangen.”
Pavel: “Er macht den bussfertigen Suender.”
Jaroslav: “Du wirst weiter hoeren.”
Franticek Eger: “Hier im Turm aber bin ich meinergewiss und bin ein gewaltiger Patriot, besonders bei derNacht. Hab’ ihn diese Nacht vor meinem Messer gehabt,w<o er doch in Bruenn die guten Leute erschiesst undhaengt sie in Prag . Das Messer wollt' um alles nicht auf-gehen, sonst war er hin.”
Pavel: “Wer war er?”
Franticek Eger: "Du!” Er wirft sein Messer nach Pa-vel.
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