tragen Kraenze in den blonden Haaren, den Knaben sinddie Kappen mit Zweigen besteckt.
Die Kinder, durcheinander: “Slecna Lyda! Pan Pavel 1Schoenen Dank fuer den Gaensebraten und das Fange-spiel. Ihr seid mit uns um die Baeume gelaufen, so einBrautpaar loben wir uns!”
Pavel: “Wie viel war’s noch auf der Uhr?”
Lyda: “Komische Frage. Nach dem Gaensebraten Wal-es ."
Ein Knabe, mit dem unschuldigsten Gesicht: “3 Uhr50 war es geworden.” Nach den anderen Kindern ge-wendet: “Ist das wahr?”
Alle Kinder, im Takt: “3 Uhr 50. 3 Uhr 50.”
Ein suesses kleines Maedchen: “Ich hab’ ein StueckNussbeugerl im Maul gehabt, wie der Pavel mich erwischte!”
Pavel: “So war das. Ich fing das Maederl, derweil esnoch kaute.” Lyda ins Ohr: "Wer hat es ihnen einge-lernt?”
Lyda: “Der Herr Kaplan. Gestern hielt er uns dieschoene Rede.”
Pavel, die Augen niedergeschlagen, tritt vor den Kaplanhin, spricht laut fuer Alle: "Ehrwuerden! Das ist fuer unsGruben- und Bauernvolk eine hohe Auszeichnung, dassSie auch heute wieder da sind.”
Der Kaplan, jung, verlegen, aber entschlossen sich zuueberwinden: “Lieber Ondracek, auch ich bin ein tsche-chischer Bergmannsohn, — und waer ich es nicht, verpflich-tet doch mein Amt mich, alles mit meinem Naechsten zuteilen, gestern die Gnade des Himmels, heute- Leise:“Die Gefahr.”
Pavel: “Was Ehrwuerden zu uns gesprochen haben-!Er zeigt nach dem Wald: “In der Kapelle dort, werd ichnie vergessen.”