schienen. Existiert nicht. Wachtraeume, Hauptmann Krachgleich Wachmann Traum. Mein Bett werd’ ich doch fin-den?”
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Heydrich, seidener Schlafrock, liegt anmutig ausge-streckt, den Kopf im gebogenen Arm, unter den silbernenGeweben, die sein Bett verschleiern. Die indirekte Decken-beleuchtung sickert zart durch Wolken desselben Stoffes.Sie schweben und flimmern, vermoege der Waende ausSpiegelglas, bis in endlose Tiefen.
Draussen spricht Hauptmann Krach: “Gnaedigste sindar.gelangt.”
Milo Schatzova, noch unsichtbar: “Hauptmann Krach,ich bin mit Ihnen zufrieden. Die Leute auf den Treppenund Gaengen flogen an die Wand, sobald sie uns er-blickten."
Hauptmann Krach: “Die oeffentliche Ehrfurcht ge-buehrt der maechtigsten Frau dieses Protektorates. Ein Wa-gen des Protektors steht jederzeit zu Ihrem Befehl. Geneh-migen Sie weiter meine Begleitung?”
Milo Schatzova: “Warten Sie vor der geheimen Tuer!Wenn ich hinaus will, kratze ich.”
Heydrich, auf seinem Bett: “Sie kratzt. Ich hoffe nochimmer, dass es ein Kater ist.”
Milo Schatzova, erscheint im Hintergrund des Schlaf-zimmers, unter den Wolkenvorhaengen. Wie diese, flim-mert auch sie und wird von den Spiegeln vervielfacht.
Heydrich : “Nicht mal eine komische Alte ist es. Kom-me was will!”
Milo Schatzova: “Lauter! Das ging nicht ueber dasOrchester weg.”
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