Druckschrift 
Lidice : Roman
Entstehung
Seite
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Ein anderer:Finassieren, mit ihm? Er ist dabei, aucnwo er nicht ist.

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Pavel, mit Professor Napil, in seinem Buecherzimmer:Licht faellt nur von den Strassenlaternen herein, und diegeschlossenen Vorhaenge der Fenster halten das meiste ab.

Professor Napil:Wer ist das? Wie kommen Sie her-ein?

Pavel, kann nicht sprechen.

Professor Napil:Sie sehen mich vielleicht nicht?

Pavel, mit seiner natuerlichen Stimme, sehr beklom-men:Danke, es ist noch immer zu hell. Niemand verbotmir einzutreten, weil ich_

Professor Napil:Weil Sie_

Pavel: "Ich gleiche mir nicht.

Professor Napil:Wenn Sie mich kennen, finden Sie.dass ich mir noch gleiche?

Pavel, leise:Nein. Immer leiser:Verzeihen Siemir!

Professor Napil:Wem? Bei uns ist keiner, der nichtleidet.

Pavel:Durch einen einzelnen Elenden.

Professor Napil:Seinesgleichen sind jetzt viele, ueber-all. Seine nicht geglaubte Eitelkeit macht ihn grausam. So-lange er martert, vergisst er, dass er ein Nichts ist. Sie sindwohl hier, um Aehnliches von mir zu hoeren. Ich werdebeobachtet.

Pavel:Spion bin ich nicht. Der Protektor hat ver-dient, was Sie ihm sagen.

Pause. Professor Napil blickt an Pavel vorbei. End-lich, im Ton der tiefsten Gleichgueltigkeit:An den Pro-

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