Ein anderer: “Finassieren, mit ihm? Er ist dabei, aucnwo er nicht ist.”
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Pavel, mit Professor Napil, in seinem Buecherzimmer:Licht faellt nur von den Strassenlaternen herein, und diegeschlossenen Vorhaenge der Fenster halten das meiste ab.
Professor Napil: “Wer ist das? Wie kommen Sie her-ein?”
Pavel, kann nicht sprechen.
Professor Napil: “Sie sehen mich vielleicht nicht?
Pavel, mit seiner natuerlichen Stimme, sehr beklom-men: “Danke, es ist noch immer zu hell. Niemand verbotmir einzutreten, weil ich_
Professor Napil: “Weil Sie_”
Pavel: "Ich gleiche mir nicht.”
Professor Napil: “Wenn Sie mich kennen, finden Sie.dass ich mir noch gleiche?”
Pavel, leise: “Nein.” Immer leiser: “Verzeihen Siemir!”
Professor Napil: “Wem? Bei uns ist keiner, der nichtleidet.”
Pavel: “Durch einen einzelnen Elenden.”
Professor Napil: “Seinesgleichen sind jetzt viele, ueber-all. Seine nicht geglaubte Eitelkeit macht ihn grausam. So-lange er martert, vergisst er, dass er ein Nichts ist. Sie sindwohl hier, um Aehnliches von mir zu hoeren. Ich werdebeobachtet.”
Pavel: “Spion — bin ich nicht. Der Protektor hat ver-dient, was Sie ihm sagen.”
Pause. Professor Napil blickt an Pavel vorbei. End-lich, im Ton der tiefsten Gleichgueltigkeit: “An den Pro-
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