Druckschrift 
Lidice : Roman
Entstehung
Seite
192
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Pavel, springt auf, schreit auf:Von mir!" Er erschricktund raunt:Wir haetten es nicht gekonnt ohne die un-bemessene Macht, die ich allein uns errang.

Professor Napil:Kampf und Errungenschaft- muesseneinen Grund haben.

Pavel:Ich dachte ihn zu stuerzen. Ich hasse ihn.

Professor Napil:Selbsthass! Euch beide stuerzen.Troeste dich, euer Abgang will bezahlt sein. Auf jedenerlegten Schreckensmann kommen so viele Tote als seineGewebe an Zellen hatten, seine Ganglien an Gedanken.

Pavel, angstvoll:Meister! Haette ich es nicht begin-nen sollen?"

Professor Napil, fest:Du musstest, Pavel Ondracek.

Pavel:Es war absurd. Dass ich vor Ihnen nicht fehl-greife, Meister! Der Anfang und dass er gelingen konn-te war absurd. Streng logisch war, was Schritt und Trittdaraus wurde. Sogar der Meister darf mit dem Verlauf zu-frieden sein.

Professor Napil, laechelt:Denn morgen werde ich ge-haengt.

Pavel:Denn logisch wie je, widerruft der Protektor.

Professor Napil:Welcher Protektor? Ich frage falsch.Ein Protektor, ein Strick, und wenn er klug ist, ein Wider-ruf. Stimmt es so?"

Pavel, dringend:Fuer jeden eintretenden Fall mues-sen Sie verreisen.

Professor Napil: "Das Weite suchen? Wer laesst michauch nur dieses Zimmer verlassen?

Pavel:Hier, Ihre Paesse. Er gibt sie ihm in dieHand:Sie sind in Ordnung.

Professor Napil: "Der Protektor muss es wissen. Mitnoch weniger Recht als du, stellt auch der Andere keinePaesse aus.

Pavel:Ich kann Sie in Sicherheit bringen, er nicht.