Mehrere Frauen, die hinter der Tuer standen, erhebenflehend die Haende.
Professor Napil: “Seid Ihr da? So fuerchtet fuer michnichts! Ein einfacher Ausgang.”
Pavel befiehlt ihnen: “Mantel, Hut! Den Stock nichtzu vergessen.” Der alten Gattin ins Ohr: “Sagt den Leu-ten, er sei in Sicherheit.”
Er fuehrt Professor Napil die Treppe hinab und durchdas Haus bis zu dem Tor nach der hinteren Gasse. Dienaechste Lampe ist weit entfernt.
Hauptmann Krach, tritt aus dem Dunkel: ‘ Melde Excel-lenz gehorsam, Hauptmann Krach zur Stelle.”
Pavel: “Sie haben einen Wagen auf dieser Seite.”
Hauptmann Krach, weist in die Dunkelheit: “Zu Be-fehl.”
Pavel: “Und fahren ihn selbst.”
Hauptmann Krach, schweigt.
Pavel: “Gut. Sie fuehren Professor Napil nach Lidice ,ueber das Dorf hinaus zum Hof des Bauern Ondracek. Essind wohlgesinnte Leute, sie werden den Gefangenen be-aufsichtigen. Seine Familie folgt nach.”
Hauptmann Krach: “Melde gehorsamst, der Wagen istein Jagdwagen, in einer Stunde acht Minuten bin ich zu-rueck.”
Pavel: “Im Theater Rococo. Sie kommen zum Schluss'der Vorstellung. Sie wissen, wo Sie mich finden.”
Hauptmann Krach: “Ich weiss, wo ich — den Protek-tor finde.”
Pavel: “Dort erhalten Sie weitere Befehle.”
Hauptmann 'Krach: “Heil Hitler !” Mit Professor Napil,halb traegt er ihn, in das tiefere Dunkel. Wenige Schritte,sie sind verschwunden.
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