64
Pavel: “Sturmbannfuehrer Jellinek, Sie gehoeren in dieKlasse der denkenden Offiziere.”
Der Sturmbannfuehrer: “Zu Befehl. Wenn Excellenz er-lauben, wer mir zunickt, das seh’ ich immer."
Pavel: “Wirklich?”
Der Sturmbannfuehrer: "Besonders die Damen.”
Pavel: “Sehr gut. Wuerden Sie scharf beobachten koen-nen, ob mein Kammerdiener Ihnen zunickt?”
Der Sturmbannfuehrer: “Mit hundertprozentiger Ga-rantie.”
Pavel: “Sie fragen nicht, das gefaellt mir.”
Der Sturmbannfuehrer: “Der deutsche Soldat fragtnicht.“
Pavel: “Ich wuensche Sie aufzuklaeren.”
Der Sturmbannfuehrer: “Befehl, Excellenz.”
Pavel: “Sie kehren auf Ihren Posten im Burghof zu-rueck. Die Wache tritt ins Gewehr. Aufgestellt ist einMaschinengewehr und die Musik.”
Der Sturmbannfuehrer: “Maschinengewehr und Musik,Befehl, Excellenz.”
Pavel: “Die drei Herren, die soeben fortgingen, hal-ten sich im Burghof auf.”
Der Sturmbannfuehrer: “Die Hochverraeter! Wehe dem,der sich druecken will, ich hole ihn mit Einsatz milltaeri-scher Gewalt.”
Pavel: “Unnuetz. Die Herren interessieren mich nur,insofern sie von selbst dabei sind. Verstanden?”
Der Sturmbannfuehrer, innig bemueht: “Das Maschinen-gewehr, die Musik, ein Oberst, zwei Geheimraete, werfehlt, der fehlt, Befehl, Excellenz.”
Pavel: “Keiner wird fehlen. Jetzt aeusserst scharf nach-denken. Sturmbannfuehrer Jellinek!”
207