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Im Burghof. Oberst Schalk, die Geheimraete Rum-futsch und Blumentopf gehen gegenueber dem Hauptein-gang auf und ab, sie rauchen Zigaretten, und scheinen zulustwandeln.
Der Sturmbannfuehrer verlaesst das Portal, er mar-schiert munter nach der Wachtstube, die eine seitlicheRundung des Gebaeudes einnimmt.
Oberst Schalk: “Der waere draussen.”
Geheimrat Rumfutsch: “Die Frage ist, er selbst, wiemacht er selbst es, dass er fortkommt.”
Geheimrat Blumentopf: “Es waere schlimm, wenn ichdas nicht wtiesste. Das Geheimnis gehoert der GeheimenStaatspolizei.”
Oberst Schalk: “Sie kann es behalten. Diesmal behaup-te ich den Platz, Rueckzug ausgeschlossen.”
Geheimrat Rumfutsch: “Bis jeder Zweifel beseitigt ist.”
Geheimrat Blumentopf: “Die Herren Werden ihn nichterkennen. Wer denkt an einen Priester.”
Geheimrat Rumfutsch: “Ich.”
Oberst Schalk: “Als Tanzbaeren erkenn’ ich ihn auch.”
Geheimrat Blumentopf: "Mir hat der Kaplan seinenNamen zu Protokoll gegeben, er heisst.... Das lernen Sienicht aussprechen.”
Geheimrat Rumfutsch: “Wenn Sie den Kaplan in Haen-den gehabt haben, warum Hessen Sie ihn laufen? Merk-wuerdig.”
Oberst Schalk: “Mehr als merkwuerdig.”
Geheimrat Rumfutsch: “So merkwuerdig, dass es bei-nahe zu erklaeren ist. Sie haben den Kaplan fuer die Rollegemietet.”
Geheimrat Blumentopf: “Ich?”
Oberst Schalk: “Gemietet? Rolle?” Er schlaegt sich
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