Druckschrift 
Lidice : Roman
Entstehung
Seite
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Der Sturmbannfuehrer: “Wird auf den Fuehrer war-ten." Er lacht.

Praesident Labyrinth: “Der Sturmbannfuehrer scheintuns nicht zu glauben.”

Praesident Meyer: “Er hat nicht gehoert, was wirhoerten."

Geheimrath Blumentopf, sein erstes Wort: “In demstockdunklen Theater.”

Oberst Schalk: “Soll das Zweifel andeuten? Wenn je-mand die Stimme des Fuehrers kennt —

Geheimrat Rumfutsch: “Bin ich’s. Meine Kanzlei hatteihn telephonisch mit dem Protektor verbunden, als er ihnseinen Freund nannte.”

Oberst Schalk: “Den echten Protektor. Nicht den An-deren, der uns haengen will.”

Geheimrat Blumentopf: “Meine Herren! Den falschenProtektor kennen Sie nur in der einen seiner Glanzrollen.Wer sagt Ihnen, dass er nicht auch den Fuehrer taeuschendnachahmt — in einem verdunkelten Theater.”

Praesident Labyrinth: “War es wieder nur der Schwind-ler, wozu sind wir denn hergekommen?”

Praesident Meyer: “Wenn unsere Hinrichtung abge-sagt ist?”

Geheimrat Blumentopf: “Wohin sonst mit uns? Er oderwir, so weit ist es. Mir sagt mein Polizeiinstinkt: er.”

Stimmen erheben sich auf der anderen Seite des Hofes.

Geheimrath Rumfutsch, streckt den Finger nach dementgegengesetzten Winkel: “Die Tschechen werden ueber-muetig. Das kommt davon, wenn eine Hinrichtung ohneamtliche Kontrolle abgesetzt wird. Fuer den Stundenplandes Protektors bin ich verantwortlich.”

Praesident Labyrinth: “Dem Hoechsten."

Praesident Meyer: "Ihm. Ich kann mir nicht helfen,

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