coco verweilte sie waehrend der ersten Anwesenheit Heyd-richs lange auf ihrem Parkettplatz: “Uns haben sie ausdem Paradis geholt.”
Einer ihrer Freunde: “Ohne dass sie uns suchten. DerHerr von der Gestapo nahm uns mit, weil — .”
Ein Unbeteiligter: “Weil Sie Zugaben, dass Sie einenWagen haetten. Ich ganz Unbeteiligter musste als Geiselmit, wie ihr.“
Die weniger schoene Dame; die ungenuegende Beleuch-tung ist ihr guenstig: “Geisel. Ich muss lachen. Der Sturm-bannfuehrer lacht selbst.”
Sie bekommt einen Lachkrampf. Ihre Freunde suchensie zu besaenftigen.
Der erste Freund: “Das ist schrecklicher als gehaengtwerden!"
Der zweite, der sich im Rococo eingemischt hatte:“Ich musste mich in Ihre Sachen einmischen!”
Der Erste: “Sie mussten mit der Dame ausgehen. Dasnaechste Mal, wenn Prag von den Deutschen besetztwird — ."
Der Zweite: “Nie wieder bummeln mit einer hysteri-schen.” Er stopft der Dame sein Taschentuch in den Mund.Sie erlangt ihr Gleichgewicht zurueck.
Die Dame: “Wo bin ich? Oh! bei meiner Hinrich-tung.”
Ein Begleiter der Dame mit der scharfen Stimme: “Eineinfaches Missverstaendnis. Von der Liste der fuenfzigAusersehenen ist kein einziger zur Stelle.”
Wokurka, von draussen, wo er die Arbeiten besichtigthatte: “Doch. Ich bin da. Meinen Auftritt versaeum’ ichnicht.”
Die scharfe Dame: “Der Wokurka! Wenn Sie schondraussen waren, kommen Sie wieder herein?”