Druckschrift 
Lidice : Roman
Entstehung
Seite
252
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Oberst Schalk: '-Die Arbeiter haben ein besseres Ge-hoer als Sie."

Der Sturmbannfuehrer:Auf Sabotage steht Todes-strafe.

Geheimrat Rumfutsch:Das sagen Sie uns?"

Die beiden Praesidenten: "Ein Anfaenger. Der Mangelan geeigneten Kraeften macht sich fuehlbar.

Der Sturmbannfuehrer hoert das Signal eines anfahren-den Wagens. Er erschrickt heftig:Der Fuehrer! Alsodoch.

Geheimrat Blumentopf:Gehoert haetten Sie. Aberdiesmal ist es der Protektor. Und Sie sind hier mit nichtsfertig."

Der Sturmbannfuehrer, verzweifelte Gebaerde nach denFenstern der Burg:Der Protektor ist droben.

Der Wagen haelt draussen. Die Arbeiter haben mitihren Hoelzern den Weg verlegt. Zwei Scheinwerfer be-leuchten grell die Gestalt des Protektors, der ausgestiegenist und ueber die Hindernisse klettert. Hinter ihm Haupt-mann Krach.

Der Sturmbannfuehrer in voller Panik befiehlt seineMannschaften in die Mitte des Hofes, zur parademaessi-gen Aufstellung. Die Einen trennen sich von den deut-schen Herren, die sie bewachen, die Anderen ueberlassendie tschechischen Geiseln sich selbst.

Die Aufstellung faellt nicht nach Wunsch aus. Die bei-den Trupps verwickeln sich in einander. Die Kommando-rufe des Sturmbannfuehrers bewirken nur, dass alle Sol-daten wie ein Mann sich dem Protektor entgegenwerfen:Hauptmann Krach entzieht ihn dem Zusammenstoss.

Heydrich, bleich, aber beherrscht:Das und nichts an-deres war zu erwarten. Wer kommandiert hier?"

Der Sturmbannfuehrer:Melde gehorsamst, Sturmbann-fuehrer Jellinek.